Carrosserie Tüscher AG: Mit Schwung ins 2. Jahrhundert

100 Jahre Carrosserie Tüscher AG – um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, lud das traditionsreiche Unternehmen aus dem zürcherischen Dällikon diesen Sommer zur «Jahrhundert-Feier». Und zwar gleich zwei Mal. Hier wie da: Kunden, Geschäftspartner und -freunde nahmen die Einladung dankend an und honorierten sie mit einem Grossaufmarsch. Kein Wunder – schliesslich wurde ein aufwändig organisierter Anlass geboten mit interessanten Rednern, einer Betriebsbesichtigung, einem Wettbewerb und einer Werkstatt, die zum «Restaurant» umgestaltet worden war und wo ein feines Essen serviert wurde. Ein schönes Wiedersehen bot die Anwesenheit von Hanspeter Tüscher, der letzte aktive Geschäftsmann aus der ehemaligen Besitzerfamilie.

Die 1984 in «Carrosserie Tüscher AG» umbenannte «Gebrüder Tüscher AG» wurde 1917 von Adolf und Fritz Tüscher gegründet. Nachdem in den Zwanziger Jahren meist für Privatkunden gegen 300 Autoaufbauten (Chrysler, Bugatti, Jaguar, Cadillac, Delahaye, Plymouth) entstanden waren, baute die Firma in den Dreissiger Jahren eine Produktionshalle für Cabriolet-Carrosserien. Aus der rollten von 1933 bis 1939 rund 210 Fahrzeuge der Marken Chrysler, Plymouth, Buick, Jaguar, Rolls-Royce, Bugatti und Maybach. Mit dem Krieg kam die Herstellung von Cabriolet-Carrosserien und Sonderfahrzeugen zum Erliegen.

1946 wurden die ersten Trolleybusse und Dieselgelenkbusse für die Verkehrsbetriebe Zürich hergestellt, und mit Aufträgen für die Produktion von Reise- und Autobussen sowie Spezialfahrzeugen für öffentliche Verkehrsbetriebe, Postauto und Armee konnte die Auslastung beinahe wieder auf das frühere Niveau angehoben werden. Aufgrund von Nachfolgesorgen und einem starken Rückgang der Busproduktion entschied sich die Familie Tüscher 1984 zum Verkauf an die Firma Hess aus Bellach (SO).

Heute ist die «Carrosserie Tüscher AG» in der Hauptsache in den Bereichen Reparaturen, Revisionen und Lackierungen von Linienbussen, Reisebussen und Lastwagen tätig und erwirtschaftet heute einen dreimal höheren Umsatz als im Gründungsjahr 1984. Am Standort Dällikon sind gegen 40 Personen beschäftigt.

Zeitreise in die Vergangenheit: Oldtimer-Freunde konnten sich an den ausgestellten Bussen und Postautos kaum sattsehen und Hanspeter . . .

. . . Tüscher, letzter aktiver Geschäftsmann der Familie Tüscher, erzählte viele spannende Kapitel aus der langjährigen Firmengeschichte.

Alex Naef, CEO der Hess-Gruppe, begrüsst die Gäste und gewährt ihnen viele Einblicke in das traditionsreiche Unternehmen aus Dällikon.

Die zahlreich aufmarschierten Gäste und Geschäftskunden lassen sich noch so gerne auf die Zeitreise in die Vergangenheit ein.

Man sagt, er sei der Beste: Die rollende Kaffeebar von «Il Cabarolino» bot 1A-Kaffee auch für den verwöhntesten Gaumen.

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